Léonard de Vinci PDF

Leonardo arbeitete offenbar bis zu seinem Tod an léonard de Vinci PDF Gemälde. Nach Leonardos Tod im Jahre 1519 gelangte das Bild in die Sammlung des Königs von Frankreich Franz I. Wer der ursprüngliche Auftraggeber des Bildes war, ist bisher nicht zu klären, weil keine Quellen gefunden wurden.


Léonard de Vinci est sans doute l’artiste le plus étudié de tous les temps. Les spécialistes des disciplines les plus diverses se sont intéressés à ce génie éclectique, qui se consacra non seulement à la peinture (il nous a laissé des chefs-d’œuvre comme La Joconde ou La Cène), mais aussi à l’architecture, aux sciences de l’ingénieur, à l’étude du vol des oiseaux, à la musique, au théâtre, à la technique militaire, à l’anatomie et à la botanique. Durant toute sa vie, il poursuivit des recherches multiples, qui en font une des figures les plus significatives de la Renaissance italienne.

Es könnte als Altarbild der Servitenmönche von Santissima Annunziata in Florenz vorgesehen gewesen sein. Denkbar ist auch, dass der Künstler das Werk auf eigene Initiative geschaffen hat. Das Bild zeigt eine Gruppe von drei Personen vor einer gebirgigen Landschaft. Im Bildzentrum sitzt die Jungfrau Maria auf den Knien ihrer Mutter Anna. Zu ihren Füßen spielt der Jesusknabe mit einem Lamm. Er versucht auf das Lamm zu klettern, das sich jedoch dagegen sträubt. Maria beugt sich vor, um den Knaben, der gerade aus ihren Armen geschlüpft ist, zurückzuholen, während Anna die Szene lächelnd und in vollkommener Ruhe beobachtet.

Anna stützt ihren linken Arm in die Hüfte. Ihr Hinterkopf ist mit einem grauen Schleier bedeckt, sie trägt ein langärmliges graues Kleid, ein dezenter Hinweis auf ihre Witwenschaft. Vom Aussehen der beiden Frauen, die im Alter nur wenig unterschieden sind, könnte man nicht auf ein Bild von Mutter und Tochter schließen. Maria trägt ein rotes Kleid mit tiefem Dekolleté und kurzen Ärmeln.

Es ist am Ausschnitt mit einer Rüsche eingefasst. Der Erdboden und die Landschaft sind felsig, fast ohne Zeichen von Vegetation oder Spuren menschlichen Lebens. Der Boden im Vordergrund ist steinig, zwei grob gefügte Stufen sind zu erkennen. Die folgende im Dämmerlicht liegende Ebene scheint seltsam gestaltlos und gehört möglicherweise zu den vom Maler nur grob angelegten Partien, die nicht vollendet wurden. Einziges Zeichen kraftvollen Lebens in dieser öden Landschaft ist der kräftige gesunde Baum, der hinter dem Jesusknaben empor wächst. In der christlichen Kunst des Abendlandes kann der Baum das ewige Leben symbolisieren oder die Überwindung des Todes durch Christus.

Für kein anderes Gemälde Leonardos sind vergleichbar viele Vorstudien erhalten. Neben einer Reihe von Skizzen gibt es drei verschiedene Fassungen einer vollständigen Kompositionen, ohne die von Vasari in seinen vite beschriebene, die offenbar nicht erhalten ist. Als erste der drei Kartons wird in der neueren Forschung der Londoner Karton, der sog. Burlington-Karton angesehen, der um 1500 datiert wird. Hier ist noch der Johannesknabe dargestellt.

In der Variante von 1501, die für die Louvre-Fassung nochmals überarbeitet wurde, ist die Figur Johannes durch das Lamm ersetzt worden. Auch für dieses auf den ersten Blick eindeutige Bild einer Generationenfolge von Großmutter, Mutter und Kind sind in der Kunstwissenschaft unterschiedliche Interpretationen vorgeschlagen worden. Ein Schlüssel für die Deutung von Bildern, die bis ins 18. Jahrhundert in Europa entstanden sind, kann die Identifizierung von Auftraggeber und geplanter Platzierung des Bildes sein. Dies ist aber bei Leonardos Bild nicht dokumentiert.

Die früheste bekannte Deutung steht in einem Brief des Karmeliters Fra Piero da Novellara vom 3. Es wendet sich einem Lamm zu und scheint es zu umarmen. Die heilige Anna, die sich ein wenig erhebt, scheint ihre Tochter zurückhalten zu wollen, damit sie das Kind nicht von dem Lämmchen trennt. Die gleiche Position wie Fra Piero vertritt Buchholz, für den Anna die christliche Kirche, Maria die Verkörperung der Mutterliebe darstellt und der mit dem Lamm spielende Jesusknabe für die Passion und Kreuzigung Christi steht. Auch die Begründer der Psychoanalyse und der analytischen Psychologie, Sigmund Freud und C. Jung haben sich mit Leonardos Bild auseinandergesetzt.